Haben Sie Fragen?
Wir helfen Ihnen gerne weiter. Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen rund um Gutachten, Schadenabwicklung, Fahrzeugbewertung und den Ablauf der Besichtigung.
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Ein Kfz Gutachter oder Sachverständiger analysiert Fahrzeugschäden nach einem Unfall und erstellt ein technisches Gutachten. Dieses dokumentiert den Umfang der Schäden, den Reparaturweg, die Kosten, eine mögliche Wertminderung und den Wiederbeschaffungswert. Es dient zur Regulierung mit der Versicherung und sichert Ihre Ansprüche rechtlich ab.
In der Regel wird nach einem Verkehrsunfall ein Unfallgutachten oder Schadengutachten erstellt, um den Umfang und die Höhe des Schadens zu ermitteln. In dem Fall eines KFZ-Haftpflichtschadens haben Sie als Geschädigter das Recht einen unabhängigen KFZ-Gutachter zu beauftragen.
Ein Schadengutachten ist hierbei der optimale Weg zu einer reibungslosen Schadensregulierung, um alle Ansprüche, die Ihnen zustehen, vollumfänglich geltend machen zu können.
Bei einem unverschuldeten Unfall müssen alle Kosten von der gegnerischen Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers bezahlt werden. Somit ist die Erstellung des Unfallgutachtens für Sie kostenlos.
Wir führen eine Vor-Ort-Begutachtung durch und kommen somit dahin wo es Ihnen am besten passt. Der Vor-Ort-Service ist bei einem unverschuldeten Unfall für Sie kostenlos, da diese entstehenden Kosten von der gegnerischen Versicherung des Unfallverursachers übernommen werden.
Die Begutachtungsdauer hängt vom Schadenumfang ab und dauert in der Regel ca. 60 Minuten.
In den meisten Fällen reicht eine äußere Besichtigung aus. Bei größeren Schäden kann es sinnvoll sein, das Fahrzeug auf einer Hebebühne zu prüfen oder Anbauteile im Schadensbereich zu demontieren, um versteckte Schäden erkennen zu können. Dieser zusätzliche Aufwand wird vom Sachverständigen direkt am Fahrzeug entschieden. Ein Folgetermin kann bei Bedarf kurzfristig vereinbart werden.
Nein! Grundsätzlich ist es ratsam, frische Kontaktspuren zu erhalten, um dem Sachverständigen die Möglichkeit zu geben, den vollständigen Schadensumfang zu erfassen und auf Kausalität zu überprüfen. Eine Reinigung des Schadenbereichs kann im Bedarfsfall während der Besichtigung erfolgen.
Zur Fahrzeugdokumentation benötige ich die Zulassungsbescheinigung Teil II (oder Teil I), Nachweise über regelmäßig durchgeführte Wartungen sowie – falls vorhanden – Rechnungen zu kürzlich erfolgten Reparaturen. Außerdem benötige ich die Daten zum Schadenereignis, zum Unfallgegner und dessen Versicherung. Wurde die Polizei eingeschaltet, reicht in der Regel der Aufnahmezettel. Sollten weitere Unterlagen nötig sein, teile ich Ihnen dies direkt am Fahrzeug mit – diese können später nachgereicht werden.
Ja! Denn im § 249 BGB ist gesetzlich geregelt, dass der Geschädigte selber entscheiden kann, ob er das Fahrzeug Instandsetzen oder sich die ermittelten Reparaturkosten auszahlen lässt. Dies wird auch als fiktive Abrechnung bezeichnet.
Ja! Sie haben das Recht einen freien KFZ-Gutachter zu beauftragen. Dies empfehlen wir sehr, da dieser unparteiisch ist und in Ihrem Interesse handelt.
Oftmals verlangen Versicherungen lediglich einen Kostenvoranschlag zur Ermittlung der Reparaturkosten. Dabei versucht die Versicherung Geld einzusparen und dies möglicherweise auf Ihre Kosten.
Ein Kostenvoranschlag enthält keinerlei Angaben zur Wertminderung sowie zur Nutzungsausfallentschädigung. Des Weiteren besitzt er aufgrund fehlender Fotodokumentation keinerlei beweissichernde Funktion.
Deshalb sollten Sie sich immer ein vollumfängliches Unfallgutachten erstellen lassen.
In der Regel ist eine abgeschlossene Berufsausbildung im Kfz-Bereich Voraussetzung. Das kann beispielsweise eine Ausbildung als Kfz-Mechatroniker, Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker oder Kfz-Lackierer sein. Zudem ist es mit einem abgeschlossenen Ingenieurstudium möglich, sich als Kfz-Gutachter in Berlin weiterzubilden. Nach der abgeschlossenen Ausbildung können Sie sich weiterbilden, um Kfz-Gutachter zu werden.
Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie beispielsweise eine Ausbildung zum Kfz-Meister und anschließend eine Weiterbildung zum Kfz-Sachverständigen. Die Weiterbildung zum Kfz-Sachverständigen für Schäden und Bewertung kann bei verschiedenen Organisationen erfolgen wie u.a. beim TÜV-Rheinland, DEKRA, BVSK oder dem GTÜ.
Um als Kfz-Gutachter tätig zu sein, ist es wichtig, praktische Erfahrungen im Bereich der Fahrzeugbewertung und -untersuchung zu sammeln. Dies kann durch Praktika, berufliche Tätigkeiten in Werkstätten oder bei Versicherungen oder durch eine Anstellung bei einem Ingenieur- oder Sachverständigenbüro erfolgen. Um sich als Kfz-Gutachter in Berlin für Schäden und Bewertung bei den Organisationen wie dem TÜV-Rheinland, BVSK, DEKRA oder dem GTÜ zertifizieren zu lassen, ist der Nachweis von Fachkenntnissen durch eine Ausbildung / Studium und praktischer Erfahrung erforderlich.
Es ist ratsam, sich bei den zuständigen Organisationen (TÜV-Rheinland, DEKRA, GTÜ) oder Fachverbänden, wie dem Bundesverband der freiberuflichen und unabhängigen Sachverständigen für das Kraftfahrzeugwesen (BVSK), über die genauen Anforderungen und Weiterbildungsmöglichkeiten zu informieren, da diese variieren können.
Nehmen Sie Kontakt mit mir auf – ich melde mich zeitnah und unterstütze Sie kompetent beim nächsten Schritt.
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Telefon
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